Lange Läufe erfolgreich absolviert

Wichtige Bausteine in der Vorbereitung auf Ulm gut gemeistert

Opulent aufgetischt haben die Teilnehmer des langen Laufs beim Stellenhäusle – Danke! Bild: Thomas Ritter

Unsere Aktion nähert sich langsam, aber sicher dem Höhepunkt. Das zeigt sich schon allein daran, dass die Trainingsläufe immer länger, immer intensiver werden. Zuletzt haben wir uns am Sonntag, 15. September am Stellenhäusle in Hildrizhausen getroffen. Es war der zweite lange Lauf im Programm und der letzte lange Belastungstest für unseren Gehapparat.

Bei traumhaftem Läufer-Wetter ging es schon um 8:30 Uhr für Marathon-Läufer los, die rund drei Stunden lang durch den Schönbuch gelaufen sind, um etwa zeitgleich mit den Halbmarathon-Läufern um 11:30 Uhr wieder auf dem Parkplatz einzulaufen. Respekt! Die größte Gruppe waren aber mit rund 20 Mitläufern sicher die Halbmarathonis. An dem Tag nahmen sie rund 16 Kilometer unter die Füße in den zwei Stunden. Eine Distanz, die alle gut meisterten. Vor allem, wenn es im schönen Schönbuch durch den Schatten ging.

Sogar eine Zehn-Kilometer-Gruppe fand sich zusammen, die es vor dem letzten Vorbereitungslauf aber eher gemächlich angehen ließ. Am Ende stand ein 7:45er-Schnitt auf der Uhr. Langsames Reisetempo – aber wir wollen ja nichts überstürzen.

Das eindeutig beste an diesem Sonntag (neben dem Wetter): Der gemeinsame Abschluss mit mitgebrachten Häppchen, alkoholfreies Schönbuch-Bier und allseits gute Laune. Allen ein riesen Dankeschön für die gute Organisation!

Von Brauhaus zu Brauhaus

Am 16. August ging es los zum ersten Lauf: Von Brauhaus zu Brauhaus

Vier Wochen zuvor – mitten in den Sommerferien – hatten viele schon den ersten langen Lauf absolviert: Von Brauhaus zu Brauhaus.

Ilka Adler (Bild links) aus Herrenberg, Marathoni in spe, bedankte sich hinterher vor allem bei den Laufzeit-Trainern für die tolle Unterstützung und bei der ganzen Gruppe. „Es herrschte eine tolle Stimmung, und bei der sehr schönen Strecke fiel es mir viel leichter als erwartet.“ Die Marathongruppe startete pünktlich um 9 Uhr am Böblinger Brauhaus, bei bestem Wetter. „Vorbei an der Panzerkaserne, über den Rohrer Pfad, Stuttgart-Vaihingen und die Uni Vaihingen führte die abwechslungsreiche, teils trailartige Strecke durch Wälder und entlang kleiner Gewässer in Richtung Bärensee“, so die Herrenbergerin. „Dort liefen wir einen Schlenker, dann entlang der Seen und schließlich in Richtung Innenstadt über die Hasenbergsteige auf die Zielgerade zum Brauhaus in Stuttgart. Kurz vor dem Abstieg erreichten wir noch eine Trinkwasserquelle, über die viele von uns dankbar waren, um nochmal zu tanken.“ Zuvor begegneten sie auch noch einigen Laufzeitlern der Halbmarathon-Gruppe, „sodass wir die restliche Strecke fast komplett zusammen laufen konnten und gemeinsam am Ziel ankamen – sinnbildlich wirklich schön“. Bei den Marathonis waren es in der Summe knapp 30 Kilometer, bei den Halbmarathonis etwa 22 – das lässt hoffen für Ulm.

Die Laufzeitler in Stuttgart: Glücklich, aber auch geschafft

Ähnlich zufrieden war Frauke Zischkale (ebenfalls Herrenberg), die dieses Jahr ihren ersten Halbmarathon laufen möchte. 13 Kilometer betrug bislang ihre längste Strecke, am Sonntag kam sie auf fast 22 Kilometer. „Vielen Dank an die Laufleiter und alle Mitkämpfer, ohne euch hätte ich das nie geschafft“, strahlte sie zufrieden im Brauhaus Stuttgart.